Gartenhaus aus Holz – der perfekte Schutz

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Ein Gartenhaus kann viele Jahre, wenn nicht sogar Jahrzehnte, ein Ort der Entspannung, Erholung und Freude sein – vorausgesetzt man investiert in gute Qualität und pflegt sein Holzgartenhaus. Doch wie schützt man das Holz des Gartenhauses optimal, um möglichst lange Freude daran zu haben? Folgend haben wir die wichtigsten Tipps für den Holzschutz zusammengetragen.

Schützen, was gut ist

Vor der eigentlichen Pflege steht zunächst die Frage im Raum, was überhaupt geschützt werden soll. Auch wenn ein billiges Gartenhaus aus Holz zunächst mehr als verlockend klingt – langfristig gesehen rechnet es sich, schon beim Kauf auf eine hohe Holzqualität zu achten. Gartenhäuser aus Pressspan mit hochwertigem Schutz zu pflegen ist wie Perlen vor die Säue zu werfen. Wir empfehlen grundsätzlich Fichtenholz aus kälteren Regionen, das jeglicher Witterung gewachsen sein kann – vorausgesetzt es wird regelmäßig behandelt.

 

Wovor schütze ich eigentlich mein Gartenhaus?

Um die optimale Behandlung zu finden, sollte man sich zunächst bewusst sein, wovor das Holz des Gartenhauses eigentlich geschützt werden soll. Die wichtigsten Aspekte, die es zu beachten gilt, sind Witterung und Insektenbefall.

Jegliche Witterungsverhältnisse können Auswirkungen auf ein Gartenhaus haben:

  • Ob Regen, der Feuchtigkeit und somit Schimmel ins Gartenhaus bringen könnte,
  • ob Wind, der in Form eines Sturms das Gartenhaus undicht machen könnte
  • oder auch nur starke Sonneneinstrahlung – die zu einem Ausbleichen führt

Man sollte beim Schutz sämtliche Witterungsbelastungen berücksichtigen.

Daneben gibt es auch einige Insekten, die das Holz befallen und es so nach und nach zerstören können. Ein optimaler Schutz beachtet also auch den Schutz vor Insekten.

 

WIE schütze ich?

Da die Bereiche zwischen den einzelnen Holzscheiten nach der Montage nicht mehr zu erreichen sind, sollte schon vor dem Aufbau des Gartenhauses eine Vorbehandlung erfolgen. Diese Imprägnierung kann aufgesprüht werden oder im Kesseldruckverfahren erfolgen. Während die Sprühimprägnierung relativ leicht zu handhaben ist, kann die Kesseldruckimprägnierung in der Regel nur vom Hersteller selbst durchgeführt werden. Vorteil dieser aufwändigen Methode ist, dass das Haus hierdurch bereits komplett für die nächsten 5 Jahre geschützt ist.

Nach Aufbau des Gartenhauses sollte zeitnah ein schützender Anstrich erfolgen. Ob eine farblose Lasur, die die natürliche Holzoptik erhält, oder ein Farbanstrich, bei dem Sie Ihrem Gartenhaus den letzten optischen Schliff verpassen könne – Beide eignen sich gut zum Schutz vor Witterung und Insekten. Lediglich der Schutz vor UV-Strahlung ist durch besonders helle Lasuren gering. Eine Farbe für Gartenhäuser aus Alkydharz und Leinöl ist grundsätzlich eine gute Wahl. Diese ist dauerhaft, elastisch, atmend und hochglänzend mit ausgezeichneter Deckeigenschaft und zudem einfach zu verarbeiten.

Während die Imprägnierung nicht erneuert werden muss, sollte der Anstrich regelmäßig erneuert werden. In welchen Zeitabständen das erfolgen soll, hängt sehr stark von der Witterungsbelastung ab. Auch wenn es keine pauschale Antwort gibt, sollte man spätestens nach 2 Jahren den Zustand des eigenen Gartenhauses genau überprüfen und entscheiden, ob schon ein neuer Anstrich notwendig ist.

 

Gartenhaus ab Werk behandeln lassen

Einige Hersteller bieten die Vorbehandlungen bereits ab Werk an und liefern auf Wunsch auch direkt hochwertige Farbe/Lasur mit, wie z.B.: www.lugarde.de

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